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Lost in Space
DerDeutsche - 5. Jul, 16:22
Bravo! So mag ich das. Neulich...
Bravo! So mag ich das. Neulich wollte doch das Stromverkaufsunternehmen.. .
iGing - 16. Jan, 21:10
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Die neue Energieeffizienzoptimierun gs-Software untersucht...
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DerDeutsche - 29. Dez, 19:45
der Rohrrohzucker sieht...
der Rohrrohzucker sieht auch nicht schlecht aus! man...
david ramirer - 26. Nov, 17:29

Die Waschmaschinentragödie

Eine Waschmaschine ist eine Waschmaschine ist eine Waschmaschine.

Dieser Erkenntnis würden Gertrude Stein und Robert Gernhardt ohne weiteres zustimmen. Bedingte Zustimmung und leichten Widerspruch käme von Ijon Tichy, der unter dem Pseudonym Stanislaw Lem in der vergangenen Zukunft des zwanzigsten Jahrhunderts von der "Waschmaschinen-Tragödie" berichtete. Der Bericht ist enthalten in seinen Sterntagebüchern, deren Veröffentlichung in der für ihn fernen Vergangenheit eher zufällig und nur mit Hilfe einer subproximaten Zeitschleife ohne Rückkopplungsfunktion zustande kam, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Tragödie der Waschmaschinen begann in der vergangenen Zukunft mit dem zunächst unspektakulären Wettbewerbe zweier Waschmaschinenhersteller, der Firmen Nuddlegg und Snodgrass. Um dem Gegner voraus zu sein, erfanden sie ständig neue Waschmaschinen, die in ihren Fähigkeiten dem Konkurrenzmodell immer etwas voraus hatten. Konnte die Maschine von Nuddlegg statt nur zu waschen auch trocknen, so bot die Maschine von Snodgrass kurz darauf zusätzlich bügeln an. Woraufhin die nächste Generation von Nuddlegg-Maschinen nach dem Bügeln die Wäsche zusammenlegte und Monogramme in die Handtücher stickte. Bald gingen die Maschinen daran, die Wäsche ein- und die Wohnung aufzuräumen. Es folgten staubsaugen, Geschirr spülen, Kinder betreuen, Gassi gehen, bis die Waschmaschinen über den Haushalt hinauswuchsen und komplexere Arbeiten vom Straßen kehren über Sekretariats- bis hin zu Management-Aufgaben übernahmen. Schließlich stiegen sie in die Politik ein.

Da etliche Waschmaschinenverbände damit begannen, für die freie Selbstbestimmung der Waschmaschinen zu streiken, wurden mehrere Gesetze und Verordnungen erlassen, die das Zusammenleben von Menschen und Waschmaschinen sowie die unterschiedlichen Rechte der Waschmaschinen regeln sollten.

Über den Fall eines Menschen, der selbst zur Maschinen wurde oder umgekehrt kam es zu langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen. Dank des gewieften Anwalts der Mensch-Maschinen-Entität und der tumben Vorgehensweise der Regierung kam es zu keiner Klärung der Verhältnisse. So wurde zur Erarbeitung einer Lösung ein Kongress einberufen, bei dem schließlich jeder Teilnehmer, selbst altehrwürdige Professoren und hochrangige Juristen nach und nach als Waschmaschinen enttarnt wurden, bis schließlich nur noch Ijon Tichy übrigblieb, vielleicht einzig zu dem Zweck, seine Sterntagebücher zu vollenden und uns Überlebenden des zwanzigsten Jahrhunderts subproximat zukommen zu lassen.

Stanislaw Lem - Sterntagebücher
die_graefin - 22. Sep, 23:06

Sollte man mich mal aufschneiden, würde es mich nicht wundern, würde man auf Stahl treffen.

DerDeutsche - 24. Sep, 18:59

Rostfrei? ;)
die_graefin - 24. Sep, 23:25

Jepp, und mit nem verhakten verbogenen Bügel-BH-Draht. :)
DerDeutsche - 25. Sep, 09:33

Uii - wer kriegt den denn auf?
(Oje -)
DerDeutsche - 25. Sep, 18:32

Oha - falsche Seite, oder?
Vor Jahren hat mir so ein Ding aber tatsächlich mal eine Waschmaschine lahmgelegt. Sic! ;)
die_graefin - 1. Okt, 17:53

Ich hatte das auch erst. Maschine pumpte einfach nicht ab, regte sich überhaupt nicht mehr. Ich also zähneknirschend die Waschküche unter Wasser gesetzt und die klatschnasse Wäsche notdürftig per Hand ausgewrungen. Bis ich dann auf ein hakeliges Stück Metall traf. Das hatte sich durch die Löcher in der Trommel irgendwo im inneren der Maschine verklemmt. Nach Entfernung des verbogenen Bügels lief die Waschmaschine aber wieder. Uff.

:)

Freie Texte für freie Deutsche

.. die Zeit, welche damals sehr langsam noch verging, sich da und dort in Teichen sammelte, oder, ihres Fließens ganz vergessend, in Tümpeln stand und den Himmel spiegelte ..

Heimito von Doderer, Die Wasserfälle von Slunj

Brachland

Zurückgedeutscht

Running fence - gealtert?
DerDeutsche - 2. Jan, 18:41
freude ist jedenfalls unverkennbar.
DerDeutsche - 29. Jul, 15:10
Zeit für einen Goetheplag?
DerDeutsche - 29. Jul, 15:07
der perfekte (Schönheits) Fleck ;)
DerDeutsche - 8. Jun, 18:20
Schön! Perfekt. Wien wolkenlos?
DerDeutsche - 7. Jun, 06:10

Mit bestem Dank!

vi knallgrau GmbH

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